Was ist Tierkommunikation?

Manuela Ringhofer Tierkommunikation

Die unendliche Schöpfung

Dass ein Mensch mit einem anderen Menschen auf der gleichen Ebene sprechen kann, ob verbal, mit Blicken oder telepathisch, das erleben wir tagtäglich selbst. Und dass diese Art der Kommunikation nicht immer so reibungslos funktioniert auch. Tiere untereinander haben ebenfalls eine Form der Kommunikation. Aber gibt es eine Mensch-Tier-Kommunikation?

Kleine Kinder haben im Normalfall einen intuitiven Zugang zur Seele eines Tieres, sie verstehen sich telepathisch und ohne Worte. Leider verlieren die meisten von uns diesen Zugang im Laufe der Jahre wieder, und somit auch den Glauben, dass Kommunikation zwischen Mensch und Tier möglich ist. Aber Menschen haben immer schon mit Tieren gesprochen. Nehmen wir z.B. Landwirte: Sie spüren oft schon, wenn sie in den Stall kommen, dass mit ihren Tieren etwas nicht stimmt. Und jeder Hundebesitzer spricht mit seinem Tier. „Komm, wir gehen Gassi“ oder „es gibt ein Leckerli“, das versteht jeder Hund!

Tierkommunikation beginnt für mich dort, wo es über das alltägliche Plaudern mit ein paar Worten oder Gesten hinaus geht. Diese Art der Verständigung läuft von Herz zu Herz ab, in tiefer Verbundenheit mit Mutter Erde und mit der Quelle. Sie dient dazu, das Leben mit unseren pelzigen und gefiederten Freunden zu erleichtern und zu bereichern. Man kann so herausfinden, welche Bedürfnisse die Tiere haben, was sie bedrückt, Verhaltensauffälligkeiten können geklärt werden. Gehen wir auf Reisen, weiß das Tier nicht, warum wir plötzlich nicht da sind. Bekommt ein Tier ein neues Zuhause oder einen neuen Gefährten, kann das anfangs zu Unsicherheiten führen. Ist ein Tier abgängig, krank oder bereit, den Weg über die „Regenbogenbrücke“ zu gehen, steht ein Besuch beim Tierarzt an oder eine Kastration – in all diesen Fällen ist die Tierkommunikation von unschätzbarem Wert.

Aber auch die Tiere sind unendlich dankbar, sich endlich mitteilen zu können. Sie haben durch die Tierkommunikation die Möglichkeit, ihrem Halter zu verstehen zu geben, wer sie wirklich sind. Diese Rolle des Vermittlers einzunehmen, macht mich unendlich glücklich.

Tiere sind emotionale und spirituelle Wesen, und als solches sind sie gute Lehrer für uns. So sollte jedes Tiergespräch sinnvollerweise auch eine Botschaft für den Halter umfassen. Meine Kunden sind immer sehr berührt von solchen Botschaften. Oft höre ich: „Das ist typisch mein Hund“. Das zeigt mir sehr deutlich, dass sie ihr Tier eigentlich intuitiv viel besser kennen als sie glauben. Genauso gut hat der Tierhalter mittels der Tierkommunikation die Möglichkeit, seinem Tier das zu sagen, was er schon lange mitteilen wollte. Ich frage jedes Tier am Ende des Gespräches, ob es auch eine Botschaft für mich persönlich hat. Und noch jedes Mal hat so eine Botschaft den Nagel auf den Kopf getroffen.